Music
Musikalisch aktiv wurde ich im Jahre 1997, als mich Alben wie “Quadratur des Kreises” (Freundeskreis) und “Kopfnicker” (Massive Töne) auf deutschen HipHop aufmerksam machten. Ich begann Texte zu schreiben, zu rappen und Instrumentals zu produzieren.
Zusammen mit Doreen Goesch wurde dann das Projekt “Parabol” aus der Taufe gehoben. Wir arbeiteten intensiv und konzentriert und veröffentlichten im Januar 2001 das Album “Spiegelbilder”. Musikalische Instrumentals trafen auf Story-Teller-Text und tiefsinnige Lyrics.
Nebenbei begann ich allerdings auch mir das Schlagzeugspielen beizubringen und spielte hier und da in kleinen Bands (”Quant”, “Wozu” etc.). So kam ich mit den verschiedensten Musikstilen in Verbindung und mein musikalischer Horizont weitete sich dieser Zeit stark. Im Jahr 2000 traf ich auf Martin Schneider und Raphaela Poltermann, mit denen ich fortan unter dem Namen “Raphaela” unterwegs war. Eine gute Mischung aus aus Rock, Pop und Folk charakterisierte die Musik der Band. Wir spielten hauptsächlich Coversongs von Alanis Morissette, Tracy Chapman, Eagle Eye Cherry etc. Ich begann zu dieser Zeit auch Gitarren, Bass und ein wenig Klavier zu spielen.
Die musikalischen Einflüsse von “Raphaela” nahm ich mit zu “Parabol” und die Idee zu einer Liveumsetzung mit einer Band wuchs. Im Sommer 2001 spielte “Parabol Plus” (Martin Schneider – Gitarre, Thomas Raschack – Bass, Alexander Specht – Drums, Henri Krüger – Piano, Henri Stenzel – DJ, Doreen Goesch – Rap und ich) beim 1. Forst Attackz, einem Festival gegen Rechtsradiaklismus. Die Zusammenarbeit mit Henri Krüger führte auch dazu, dass er als Pianist bei “Raphaela” einstieg. Das Liveprojekt zerbrach jedoch schnell wieder, da alle Musiker sehr stark in weitere Bands eingespannt waren. Produktionstechnisch arbeitete ich zu der Zeit sehr viel für andere Künstler, wie z.B. Gross A. Im Mai 2002 brachte Martin Schneider eine CD mit 14 Demosongs mit zu einer “Raphaela” Probe. Im Laufe des Sommers diese 14 Songs die Basis für die Arbeit an dem im Februar 2003 erscheinenden Albums “Somehow Destiny” bilden.
Parallel dazu arbeitet ich zusammen mit Matthias “EINZ” Göbel und Sven “Dita Rantel” Dittrich an “Stein mit Hörnern”, dem Album von Dita Rantel. Die Produktion gestaltete sich so, dass ich Instrumentalskizzen von EINZ bekam und diese ausproduzierte, Bässe und Gitarren einspielte und den ein oder anderen Gastmusiker (Martin Schneider, Henri Krüger, Beate Wein, André Krieger) zur Zusammenarbeit einlud. Zeitgleich zum Erscheinungstermin im Dezember 2003 entstand auch bei “Dita Rantel” wieder die Idee zu Liveumsetzung des Sounds mit einer Band. Die Idee vom “Parabol Plus” wurde weitergesponnen und auch hier fungierte ich wieder als musikalischer Direktor. Nach dem beruflich bedingten Ausstieg von Henri Krüger aus beiden Bands, ersetzte ihn Friedemann Schreiter bei “Dita Rantel”.
Aus privaten und beruflichen Gründen zog es mich nun vor kurzem von Dresden nach Mannheim und so musste ich die Arbeit mit den 2 Bands auf Eis legen. Jedoch wird von “Dita Rantel” noch eine EP erscheinen und von “Raphaela” ein zweites Album.


